Samstag, 14. Dezember 2013

Nachgebacken: Böhmerwälder Kastenbrot

Böhmerwälder Kastenbrot

Böhmerwälder - Anschnitt
Eine neue Brotsorte habe ich auch gebacken, ein Böhmerwälder Kastenbrot. Es ist ein Sauerteigbrot mit Roggenschrot. Wie alle Kastenbrote ist es ziemlich einfach zu backen. Es hat eine schöne Kruste und durch den Schrotanteil eine saftige, kernige Krume. Mal was anderes als die ewige Schwarzwälder Kruste, die ich auf Befehl Wunsch des Meisters immer backen muss darf. Ein sehr empfehlenswertes Rezept vom Amboss-Blog, das weit nach oben auf meine Favoritenliste kommt.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Backstube im Dezember: Weihnachtsgebäck

Nachdem ich im vergangenen Jahr gar keine Plätzchen gebacken habe (null Bock) und im Jahr davor nur ein paar Vanillekipfel, habe ich in diesem Jahr zugeschlagen. Zuerst habe ich die unverzichtbaren Vanillekipfel und Hildabrödle gebacken.

Vanillekipfel und Hildabrötchen

Hildabrötchen
Danach gab es eine Premiere: Weiche Lebkuchenherzen!  Den Grundteig dazu habe ich schon Anfang November gemacht und im Keller kühl gelagert, gleich die doppelte Menge, damit es sich auch lohnt. Die Herzen sind super geworden! Gebacken wurden sie nach einem Rezept von den Backfreaks.
Noch unglasiert, schmecken auch "nakkich" sehr gut

Mit Zartbitter-Kuvertüre überzogen - fertig!
Eine weitere Premiere waren zwei Linzertorten. Eine wollte ich zu Weihnachten verschenken und habe sie extra in einer Herzform gebacken. Leider ist ausgerechnet diese Torte nicht perfekt geworden... da habe ich halt die Schönere verschenkt und die in Herzform haben wir selbst gegessen. Nur das Ausradeln der Streifen war für mich eine Herausforderung, ich hasse sowas. (Deshalb gibt es auch nicht jedes Jahr Weihnachtsgebäck...) Lieber backe ich 10 Brote. Aber die Mühe hat sich wirklich gelohnt, die Linzertorte hat wunderbar geschmeckt. Ich habe auch gutes, selbstgemachtes Johannisbeergelee dafür genommen. Hier mein Rezept für die Linzertorten.

Ungebacken sah es noch gut aus...

... nach dem Backen ist leider die Marmelade unschön am Rand rausgequollen
Weil ich so schön in Schwung war, habe ich auch noch Aachener Printen gebacken, nach einem Rezept aus meinem GU Ratgeber "Weihnachtsgebäck", (das Rezept findet man auch hier) außerdem noch knusprige Mandelblätter. Diese waren besonders easy zu machen - nix mit ausstechen und so. Der Teig wird Übernacht in den Kühlschrank gestellt, am nächsten Tag werden Scheiben davon abgeschnitten, aufs Backblech gelegt und gebacken. Das Rezept habe ich im Kleinen Kuriositätenladen gefunden.
Aachener Printen

Knusprige Mandelblätter

Der Teig für die Mandelblätter wird Übernacht in den Kühlschrank gestellt
Das dumme ist jetzt nur, dass ich das alles im nächsten Jahr wohl auch wieder backen muss. Die Familie ist nun auf den Geschmack gekommen. Vor allem die Linzertorte wurde schon auf dem Wunschzettel notiert...

Montag, 25. November 2013

Der erste Schnee - Winter 2013

Blick aus dem Fenster - heute gegen 16:15 Uhr

Der erste Schnee - und er bleibt sogar liegen
Heute ist hier bei uns der erste Schnee gefallen. Der Schneeschieber wurde aus dem Keller geholt, das Auftausalz steht bereit. Die Wintersaison ist hiermit offiziell eröffnet...Mist, blöder!
PS Im letzten Winter fiel der erste Schnee übrigens am 02.12.2012
PPS Es war übrigens der erste und der letzte Schnee der hier im Winter 2013 gefallen ist!

Dienstag, 12. November 2013

Nachgebacken: Thüringer Weihnachtsstollen

Das ist eine Premiere für mich, ich habe zum ersten Mal Stollen gebacken, zwei Thüringer Weihnachtsstollen nach einem Rezept von Bäcker Süpke. Da die Stollen vor dem Anschneiden noch einige Zeit lagern sollten, habe ich sie rechtzeitig vor Weihnachten gebacken.
Die Früchte wurden auf der Teigplatte veteilt
Den Teig habe ich zuerst zu einer Teigplatte ausgerollt und dann Rosinen, Orangeat, Zitronat und gehackte Mandeln darauf verteilt. Danach habe ich die Teigplatte aufgerollt, die Rolle halbiert und die Früchte von Hand untergeknetet. Jetzt habe ich die Teiglinge rund gewirkt und nach kurzem Entspannen zum Stollen geformt und gebacken.

Stollenteig mit untergekneteten Früchten

Die gebutterten und gezuckerten Stollen, Puderzucker kommt erst morgen drauf

Mit der Backzeit war ich mir etwas unsicher, als ich die Stollen nach der angegebenen Zeit aus dem Ofen geholt habe, erschienen sie mir irgendwie zu weich und hell und ich hatte Angst, dass sie nicht durchgebacken waren. Ich habe sie dann nochmals 10 Minuten nachgebacken, jetzt kamen sie mir wiederum zu hart vor (zu dunkel sind sie nicht geworden). Außerdem habe ich nicht erwartet, dass sie so groß werden, deshalb sind sie etwas zusammen gewachsen, vielleicht hätte ich sie besser einzeln backen sollen. Ich habe ja mit Stollen überhaupt noch keine Erfahrung, beim nächsten Mal weiß ich dann mit allem besser Bescheid (wenn es denn ein nächstes Mal geben sollte...schau'n mer mal).

Ich habe vor, einen Stollen zu Nikolaus zu verschenken, deshalb muss ich einen der Beiden in zwei Wochen schon anschneiden, damit ich feststellen kann, ob sie mir gelungen sind, einen missratenen Stollen kann ich schließlich nicht verschenken. Ein Foto vom Anschnitt stelle ich danach noch hier ein und auch über den Geschmack werde ich danach berichten. Wehe wenn sie nicht gelungen sind, dann waren das die ersten und letzten Stollen, die ich gebacken habe!

Nachtrag 26.11.2013
Ich konnte nicht mehr länger warten und habe heute den Stollen angeschnitten und einen Geschmackstest gemacht. Hier das Foto vom Anschnitt, ich finde der Stollen sieht sehr gut aus:

Mein erster Weihnachtsstollen
Der Geschmackstest ist auch positiv, schmeckt einfach herrlich, nach nur 14 Tagen Reifezeit! Den zweiten Stollen kann ich also wie geplant verschenken, er ist gut gelungen. Ein kleines Missgeschick ist mir leider doch passiert: Ich habe mich beim Abwiegen des Stollengewürzes dummerweise verrechnet. Auf dem Gewürzbeutel steht: "3-6 g pro kg Stollenteig", aber ich habe es gelesen als "... pro kg Mehl", dementsprechend habe ich natürlich viel zu wenig Gewürze an den Teig gegeben, die dreifache Menge wäre richtig gewesen. Nächstes Jahr mache ich aber alles richtig!

Sonntag, 10. November 2013

Die (fast) perfekte Laugenbrezel

Für eine echte Schwäbische Brezel sollten die "Ärmchen" noch ein bissel dünner sein, ansonsten ist die Brezel (für mich) perfekt
Gestern konnte ich mich ausgiebig im Brezelschlingen üben! Unser Schützenverein hatte zu einem sonntägliches Weißwurst-Frühstück eingeladen und Weißwurst ohne Brezn - das geht gar nicht. Also waren meine Backkünste gefragt.

Die Brezeln sollten am Sonntagmorgen bis 11 Uhr fertig zum Abholen sein, aber das wäre mit meinem Standard-Brezelrezept schwierig geworden, ich hätte dann am Sonntag schon um 5 oder 6 Uhr zu Backen anfangen müssen. Also Teig kneten, gehen lassen, Brezeln formen, wieder gehen lassen, belaugen und backen...

Im Brotbackbuch von Lutz Geißler habe ich dann aber ein Rezept mit langer Teigführung gefunden, bei dem der Teig schon am Vortag gemacht wird. (Ein ganz ähnliches Rezept findet man auch in seinem Blog). Wenn der Teig fertig geknetet und gegangen ist, werden anschließend die Brezeln geformt. Diese ruhen dann Übernacht auf Backblechen bei 8 °C im Kühlschrank (bei mir im Keller, bei kühlen 10 °C, meine fünf Bleche hätten nämlich niemals in den Kühlschrank gepasst).

Am Sonntagmorgen musste ich die Brezeln dann nur noch belaugen und backen. Nach dieser Methode hat alles bestens und stressfrei funktioniert, die frisch gebackenen Brezeln konnten pünktlich bei mir abgeholt werden. Sie wurden von Allen sehr gelobt, das erfreut mein Bäckerherz natürlich sehr!

Dienstag, 29. Oktober 2013

Rauchfrei seit 8 Wochen


Inzwischen bin ich schon 8 Wochen rauchfrei. Es gibt nun sogar längere Phasen, in denen ich nicht ans Rauchen denke. Insgesamt muss ich aber sagen, dass ich meine Zigaretten doch sehr vermisse. Irgendwie ist mir mit den Zigaretten auch ein Teil meiner Lebensfreude abhanden gekommen. Ich bin seltsam lustlos und mir fehlt der Antrieb. Ich hoffe sehr, dass sich diese Stimmung im Laufe der Zeit wieder bessert...

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Nachgebacken: Nils Alltagsbrot á la Petra

Bereit für den Backofen

Das Ergebnis: Einfach glänzend!

Schöne Kruste und lockere, aromatische Krume
Wieder konnte ich ein Brot aus meiner endlosen Nachbackliste abhaken und in die Favoritenliste verschieben (die wird auch immer länger...). Heute war es ein Mischbrot aus 60% Weizen- und 40% Roggenmehl, und zwar Nils Alltagsbrot, das ich in der Version von Petra von Chili und Ciabatta nachgebacken habe.

Statt Zuckerrübensirup habe ich 10 g flüssigen Malzextrakt verwendet und ein wenig Brotgewürz. Vor und nach dem Backen habe ich das Brot mit Wasser abgestrichen, damit es eine glänzende Kruste bekommt. Eingeschnitten habe ich es nicht, ich habe es mit dem Schluss nach oben gebacken und erwartet, dass es rustikal aufreißt, aber es wollte nicht (wie üblich, meine Brote reißen nie auf, wenn ich es will). Trotz diesen Äußerlichkeiten ein gutes Alltagsbrot, das ich zum Nachbacken unbedingt weiterempfehlen kann.

Dienstag, 10. September 2013

Nachgebacken: Dinkelvollkornbrot mit ganzen Körnern

Dinkelvollkornbrot
Perfekt gelungen!

Tolle Krume, besser geht nicht - meint Marla :-)
Im August hatte ich es ja schon angekündigt und heute habe ich es gebacken: ein Dinkelvollkornbrot mit ganzen Körnern nach einem Rezept von Marla aus dem Sauerteigforum. Das Brot schmeckt wirklich sehr gut, es ist saftig und kernig - genau wie Marla es beschreibt. Für eine Kastenform war es zuviel Teig, für zwei war es zu wenig, also habe ich einen Teil in einer kleinen Holzbackform gebacken (schön zum Verschenken). Sogar mir, die ja nicht unbedingt auf Vollkorn steht, hat es ausgezeichnet geschmeckt. Das werde ich auf jeden Fall noch mal backen.

Ob man wohl nach diesem Rezept auch ein Roggenvollkornbrot mit Körnern backen könnte? Die Zutaten dafür hätte ich alle da. Vielleicht wage ich einfach mal einen Versuch mit der halben Menge, falls es nichts wird ist nicht viel verloren.

Freitag, 6. September 2013

Entzugserscheinungen und weiße Mäuse

Ich rauche seit mindestens 40 Jahren, unterbrochen nur durch meine Schwangerschaft vor 38 Jahren. Damals konnte ich den Zigarettenrauch nicht mehr ertragen, mir wurde schon vom Geruch schlecht. Ein paar Monate nach der Geburt habe ich weiter geraucht wie zuvor. Bis vor einer Woche.

Ich weiß auch nicht warum, aber seit einiger Zeit wurde mir das Rauchen und der permanente Zigarettengestank irgendwie immer lästiger. Ganz plötzlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Ich bin kein freier Mensch. Ich rauche gar nicht freiwillig, sondern weil ich muss! Ich bin süchtig, nikotinsüchtig. Ich muss rauchen, immer wieder und immer mehr, um die Sucht zu befriedigen. Damit ich aber nicht merke, dass ich wirklich eine Süchtige bin, rede ich mir ein: "Ich rauche gern, ich genieße meine Zigaretten, Rauchen entspannt mich" und ähnlichen Schwachsinn. Tatsächlich hat aber die Sucht mein Leben im Griff und lenkt mich wie eine Marionette. Ich bin nicht frei, sondern eine Gefangene der Droge Nikotin. Als mir das im Kopf immer klarer wurde, habe ich über Nacht den Entschluss gefasst: Ich habe genug, ich höre auf zu Rauchen! Ich entscheide wieder für mich selbst.


Diese erste Woche war nicht nicht einfach, aber ich habe sie überstanden. Angeblich soll es nach der 3. Woche Entzug besser werden und das häufige Verlangen nach einer Zigarette nachlassen... das hoffe ich sehr.


In den ersten Tagen nach dem Nikotinentzug habe ich überall noch weiße Mäuse gesehen, jetzt werden sie langsam weniger. Inzwischen weiß ich, wie man sie effizient und mit Genuß dezimiert:  Erst den Kopf abbeißen, dann den weichen, weißen Körper genießen - und ganz zum Schluss kommt noch der Schwanz dran... einfach köstlich! Eine gute Ersatzbefriedigung anstatt einer Zigarette...und Spaß macht es auch.

Freitag, 23. August 2013

Dinkelvollkornbrot mit Schrot

Von außen sehen die Brote schon mal sehr gut aus...

... und auch das Innenleben kann sich Sehen lassen: Einwandfreie Porung!
Die letzte Überprüfung meines Mehlvorrats ergab, dass noch ein knappes Kilo Dinkelschrot und etwas Dinkelvollkornmehl verbacken werden musste, weil sich das Ablaufdatum näherte. Vollkornmehl und Schrot sind ja nicht so lange haltbar wie Typenmehl. Für welches Brot ich den Dinkelschrot eigentlich eingekauft hatte, wusste ich nicht mehr, tatsächlich stehe ich nicht so sehr auf Vollkornbrot. Trotzdem musste der Schrot verbacken werden.

Ich habe alle möglichen Tipps bezüglich Vollkornbäckerei gelesen und verinnerlicht, das Ergebnis war dann dieses Dinkelvollkornbrot mit hohem Schrotanteil. Niemand war mehr überrascht als ich, als ich die Brote aus dem Ofen holte. Von außen sahen sie schon mal sehr gut aus, ich konnte kaum abwarten bis sie abgekühlt waren, damit ich eines anschneiden konnte. Der Anschnitt hat mich dann nochmal überrascht, die Porung war für ein Vollkornbrot perfekt, das hatte ich nicht zu hoffen gewagt. Da sage nochmal einer, Backen mit Vollkorn sei schwierig!

Das zweite Brot habe ich gleich an eine Freundin weitergegeben, die war dermaßen begeistert davon, dass ich es jetzt immer wieder für sie backen muss (kein Wunder - sie liebt Vollkorn und sie liebt Dinkel). Das Rezept habe ich im Brotbackforum eingestellt und auch von dort gab es - neben einer lebhaften Diskussion - viele positive Rückmeldungen. Nachdem das Brot so schön geworden ist, werde ich mich demnächst auch an einem Dinkelvollkornbrot mit ganzen Körnern versuchen - das Rezept dazu habe ich schon abgespeichert. Meine Freundin freut sich schon darauf!

Montag, 19. August 2013

Ich sehe nur noch rot!

Tomaten im Überfluss
Meine Tomatenpflanze bricht inzwischen jeden Rekord, es ist unglaublich, wie viele Tomaten an dieser einzelnen Pflanze hängen. Ganz viele sind schon rot, jetzt kann geerntet werden! Ich habe sie nicht entgeizt, wie es bei vielen Hobbygärtnern hier üblich ist, sondern sie durfte wachsen wie sie wollte.



Auch meine einsame Gurkenpflanze lässt sich nicht lumpen und blüht und fruchtet unaufhörlich, so dass ich regelmäßig und verlässlich alle 2-3 Tage einige schöne Gurken ernten kann. Alles in allem ist 2013 bis jetzt ein sehr erfolgreiches Balkongartenjahr!

Gurkenblüte
Gurkenzwillinge

Als ob ich nicht schon selbst mehr als genug davon hätte, habe ich von einer lieben Freundin auch noch eine ganze Steige Tomaten bekommen, alle möglichen Sorten, bunt gemischt von Fleischtomaten über Ochsenherz bis hin zur Cocktailtomate. Was macht man mit solch einem Überfluss? Tomatenketchup! Ich habe also kiloweise Tomaten klein geschnippelt und in meinem größten Topf eingekocht. (Wer das Ketchup nachkochen will, hier ist der Link zu meinem Rezept.)

Mein Ketchup - Kilos von Tomaten in einer Flasche

Die Ausbeute aus diesem Riesentopf voller Tomaten war nach dem Einkochen sage und schreibe nur 2 Flaschen Ketchup - in Worten: Zwei Flaschen Tomatenketchup á 500 ml! Eine davon habe ich gleich weiter gegeben, beim Empfänger stand ein Grillabend an. Das Feedback war überaus positiv, das Ketchup wurde sehr gelobt.

Ich habe mir mal die Rückseite einer (gekauften) Ketchupflasche angesehen, dort steht: 216 g Tomaten pro 100 ml, das entspricht 1,08 Kilo Tomaten pro 500 ml-Flasche, mein selbst gemachtes Ketchup enthält aber mehr als das doppelte von den roten Paradiesäpfeln! Außerdem sind keine Verdickungsmittel und Geschmacks- oder Zusatzstoffe drin - und auch weniger Zucker. Das merkt man auch deutlich am Geschmack, der ist einfach genial, ungemein tomatig, fruchtig und pikant. Ich habe genau den richtigen Grad an Schärfe erwischt, mit Salz und Gewürzen darf man's nämlich nicht übertreiben, beim Einkochen wird ja alles noch stärker konzentriert.

Übrigens schadet das Einkochen den Tomaten nicht - im Gegenteil. Die sekundären Pflanzeninhaltsstoffe, vor allem das gesundheitlich wertvolle Lycopin (es ist für die rote Farbe verantwortlich), werden aus verarbeiteten Tomaten vom Körper sogar besser aufgenommen als bei frischen Tomaten.

Freitag, 16. August 2013

Nachgebacken: Weizenmischbrot 70/30


Nach dem Kartoffel-Walnussbrot hatte ich wieder Lust auf ein einfaches Mischbrot ohne Schnickschnack. Auf meiner Nachbackliste steht ja schon seit Langem das Weizenmischbrot 70/30 von Ketex. Also habe ich es nachgebacken. Wie bei der Schwarzwälder Kruste von Bäcker Süpke werden für das Brot sowohl Sauerteig als auch ein Vorteig angesetzt, Ketex verwendet bei diesem Brot nur etwas dunklere Mehle. Das Brot ist wirklich einfach nachzubacken. Es ist ein schmackhaftes Alltagsbrot, sowohl für süße Beläge als auch für Wurst oder Käse gleich gut geeignet. Das Lieblingsbrot meines Mannes bleibt aber das Schwarzwälder, wegen seiner krachenden Kruste, dieses Weizenmischbrot kommt aber trotzdem auf meine Favoritenliste.

Samstag, 10. August 2013

Nachgebacken: Kartoffelbrot mit Walnüssen

Ein Riesen-Oschi

Saftige Krume mit schöner Porung
Ich habe noch reichlich Walnüsse aus dem vorigen Jahr, die muss ich jetzt endlich mal verarbeiten. Bei Hefe und mehr habe ich ein Rezept für ein Kartoffelbrot mit Walnüssen gefunden, das kam mir gerade recht. Ich habe das Rezept in soweit geändert, dass ich normale, gekochte Pellkartoffeln verwendet habe, auf das Anrösten im Ofen habe ich verzichtet. Dafür habe ich aber die grob gehackten Walnüsse in einer Pfanne leicht angeröstet. Ich habe das Brot bei 240 °C in den Ofen geschoben und nach 15 Minuten auf 200 °C zurück gestellt und weitere 40 Minuten gebacken. Konstante 250 °C wie im Rezept angegeben, hätte ganz sicher ein "Schwarzbrot" ergeben.

Wie man schon auf den Fotos sehen kann, ist es besonders gut gelungen. Ich habe zwei Brote nebeneinander in meinem langen 1,5 kg-Gärkorb gehen lassen, weil ich keine zwei gleichgroße Körbchen hatte. Das Brot ist stark aufgegangen und auch im Ofen gab es nochmals einen beachtlichen Trieb. Das fertige Brot (eigentlich sind es ja zwei Brote) ist ein richtiger Oschi geworden! Geschmacklich ist es ausgezeichnet, vorausgesetzt man mag Walnüsse. Ich werde es auf jeden Fall nochmal backen, dann aber mit Haselnüssen, die sind milder und nicht so herb im Geschmack.

Montag, 5. August 2013

10. Mückenlocher Seegrabenfest 2013

In Mückenloch fand am 3. August wieder das allseits beliebte Seegrabenfest statt. In diesem Jahr gab es ein doppeltes Jubiläum. Zum Einen feierte der Mückenlocher Alf-Fan-Club sein 25-jähriges Bestehen - Gründungsdatum war der 8.8.88 - und zum Anderen war es das 10. Seegrabenfest, das der Alf-Club auf dem neuen Dorfplatz ausrichtete. Zu diesem besonderen Anlass hatte der Alf-Club extra die Preise gesenkt!

Preise wie anno dazumal...

Speziell für dieses Jubiläumsfest spielte auch nach langer Zeit die Live-Band "Die Neckartaler" mal wieder in Mückenloch. So gab es auch ein Wiedersehen und -hören mit Shorty Crawford, dem Sänger aus der Ur-Besetzung. Musik vom Feinsten!






In diesem Jahr war ich auch früh genug da, um mir noch ein schönes Stück von meinem geliebten Backfisch zu organisieren - das letzte Mal war ich zu spät dran und der Fisch war schon ausverkauft :-(

Außen kross, innen saftig - mit einem Wort: Saulecker!
Als galaktischen Höhepunkt des Sommerfestes gab es schließlich noch ein Brillant-Feuerwerk, der Alf-Club hatte keine Kosten und Mühen gescheut! Man munkelt übrigens, dass es das letzte Seegrabenfest gewesen sein könnte. Ich hoffe doch sehr, das ist nur ein Gerücht!  Wo ich mich doch das ganze Jahr über schon auf das nächste Alf-Fest freue..








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